Libros para niños y jóvenes para el verano. 2024-07-24 22:05:06

Zwei Bären auf der Suche

Was dem schwarzen Bären fehlt, weiß er auch ohne Nachdenken genau: Ihm fehlt ein Freund, er fühlt sich einsam, und er beschließt, dagegen etwas zu tun. Also sucht er in seiner näheren Umgebung nach einem Wesen, mit dem er sich anfreunden kann.

Unterwegs trifft er auf einen zweiten Bären, dessen Fell allerdings braun ist. Nach einem Freund zu suchen erscheint auch diesem als eine gute Idee. Also suchen sie gemeinsam. Sie sehen sich im Wald um, zwischen den Bäumen, im Gebüsch, in einer Senke. Erst jeder für sich, dann allmählich beide gemeinsam. „Zu zweit ist es leichter“, erkennt der braune Bär, während sich die beiden Tiere auf Freundessuche einander zuwenden.

Der in Prag geborene Bilderbuchkünstler Petr Horáček, dessen Bücher um „Greta Gans“ in Deutschland viele Freunde gefunden haben, erzählt diese Geschichte in wenigen Worten und eindrucksvollen Bildern, die – in bester Genretradition – weit über den knappen Text hinausgehen. Dabei sind die beiden Bären Teil der Landschaft, die sie umgibt, und sie treten zugleich aus ihr hervor. Umgekehrt reagieren die Farben der Natur auf die Emotionen der Bären, auf die anfängliche Einsamkeit und die wachsende Freundschaft der beiden.

Dann geht der eine Bär verloren, der andere merkt plötzlich, was er an dem neuen Gefährten hat. Die Suche beginnt neu, nun aber gilt sie nicht mehr dem abstrakten „Freund“, sondern ei­nem konkreten Wesen. Das ist die schöne Pointe eines schönen Buchs.

Weggefährten im Weltuntergang

Schnüferl ist kleiner als die anderen, ängstlicher auch, aber vielleicht ist das kleine Wesen gerade deshalb am empfänglichsten für Abenteuer. Schnüferl also ahnt, dass ein Verhängnis bevorsteht, er sieht die unheimlichen Zeichen im Sand und bringt die anderen dazu, sich dem drohenden Verhängnis zu stellen: Ein Komet rast auf die Erde zu, auch das idyllische Mumintal mit seinen friedlichen Bewohnern ist in Gefahr, und bald ist eine Gesellschaft um Mumin und seine Freunde unterwegs, um vielleicht doch noch ein Mittel zu finden, die Katastrophe aufzuhalten.

Tove Jansson war eine großartige Künstlerin, und ihre Geschichten um die Muminfamilie, die von Frühlingserwachen und Sommerglück handeln, aber auch von der Ahnung, dass im Herbst alles zu Ende geht, sind nicht zufällig aus Bildern entstanden, die Jansson anfertigte, bevor sie von ihren Schöpfungen erzählte. In „Komet im Mumintal“ steht das dumpfe Unbe­ha­gen am Anfang, das Bangen um eine Idylle, und je weiter sich Mumin mit seinen Freunden von zu Hause wegbewegt, umso bedrohlicher wird es. Aber es wird auch aufregender und schöner, es finden sich Weggefährten ein, auf die Mumin nicht mehr verzichten möchte, und die Abenteuer auf dem Grund des ausgetrockneten Meeres oder im sommerlichen Wald sind alle Mühen wert.

Am Ende erwarten sie den Kometen dort, wo sie aufgebrochen waren. Als er vorüberzieht, ist die Welt gerettet. Anders ist sie trotzdem. Mumin ja auch.

Erfurt, heute und im Mittelalter

„Wir werden uns jetzt wie Christen verhalten“, sagt Rachels Vater zu ihr und ihrem Bruder Joschua. Dazu gehört auch, dass sich die Familie neue Namen gibt: Die Geschwister heißen künftig Agatha und Burkhard, der Vater Sigmund, Namen also, die nicht mehr erkennen lassen, dass ihre Träger Juden sind.

Die Geschichte der jüdischen Fa­milie, die im 14. Jahrhundert aus Erfurt flieht, um einem Pogrom zu entgehen, erzählt Mirjam Pressler in ihrem Roman „Dunkles Gold“ parallel zu einer Handlung, die in unserer Gegenwart angesiedelt ist. Dort steht das Mädchen Laura aus Erfurt im Mittelpunkt, das sich für die Herkunft eines Schatzfundes interessiert, der mit dem Po­grom von 1349 in Verbindung steht.

Laura recherchiert zum damaligen jüdischen Leben der Stadt und entwirft Rachels Geschichte. Zugleich fragt sie sich, wie es um die jüdische Gemeinde steht, die es in Erfurt inzwischen wieder gibt, und setzt ihr Zeichentalent ein, um ihr Wissen in eine Graphic Novel zu überführen. Beide, Laura und Rachel, erzählen ihre Erlebnisse selbst, Laura im Präteritum, Rachel im Präsens. Die Autorin Pressler verknüpft sie geschickt. Und dass auch Laura gelernt hat, „wer Aufmerksamkeit auf sich zieht, hat automatisch ein schwereres Leben“, hilft ihr beim Verständnis für Rachels freilich unendlich schwierigere Situation.

Der traurige Systemsprenger

Ein Waisenkind, ausgeliefert einer missmutigen Stiefmutter und deren scheinheiligem Sohn, auf der Kippe zur Armut in trister Zeit – was bleibt einem Kind da noch, um irgendwie dagegenzuhalten? Timm Thaler, die Haupt­figur in James Krüss’ Roman, besitzt allem Elend zum Trotz einen Optimismus, der sich nach außen hin in einem bezaubernden Lachen zeigt. Es ist die bittere Pointe, dass Timm durch den zwielichtigen und offenbar stinkreichen Baron Lefuet nun ausgerechnet um dieses Lachen gebracht werden soll, als Resultat eines Vertrages, den das Kind nicht versteht und den der heranwachsende Junge verzweifelt rückgängig zu machen versucht – unter den Augen seines Gegners, der ihn mit in die Welt der Reichen und Mächtigen genommen hat, um ihn zu kontrollieren. James Krüss hat Timm Thalers Geschichte vor inzwischen gut 60 Jahren erzählt. Spannend ist sie noch immer, beim Lesen ebenso wie beim Vorlesen, und auch wenn sich die Ereignisse in einer versunkenen Welt abspielen, ist die Essenz der Geschichte nur zu gegenwärtig geblieben. Am Ende sprengt Timm das System seines Widersachers mit dessen eigener Logik. Und mit der Hilfe von Freunden, die er findet, obwohl ihm das bezaubernde Lachen verloren gegangen ist.

Compré Smile: The Baron y Timm Thaler en la versión cinematográfica de 2016Constantino

¿Es una película romántica ahora?

Todo sale mal cuando Sebastián espera frente al cine a la bella y divertida Helena y en su lugar aparece la enigmática Frida, que puede tener un nombre completamente diferente, pero que inmediatamente lo fascina. Es el día de orientación en la universidad, Frida, Sebastián y Helena asisten a clases y luego deciden su carrera. Y mientras Sebastián vive su vida como una película en la que cambian los géneros (romance, fantasía, catástrofe, comedia), Frida, con quien pasa este día, parece desafiarlo constantemente. Lo pone en situaciones en las que tiene que ser ingenioso y a veces se supera a sí mismo, a veces falla. Y ella evade sus intentos de saber más sobre ella.

«Princesa de Hielo», así llama a Frida, como la niña de la película animada a la que le recuerda. Empieza a sospechar qué es, qué esconde sólo cuando se topa con figuras de su pasado. Lo que parecía un juego divertido y un poco extraño resulta ser una forma de ocultar una herida profunda, y las imaginativas historias de Frida se alejan de su dolor para luego regresar hacia él con tortuosos desvíos.

Pero Sebastián, su mejor amigo Tolly y finalmente Frida ya no quieren aceptarlo. Ningún final cinematográfico se acerca al final feliz y redentor de este libro.

Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Viaje escolar de la decisión.

Hubo problemas durante el viaje escolar del 10b, eso está claro. Mis compañeros de otras clases se preguntan qué pasó exactamente. Porque los que estaban allí guardan silencio. La profesora Dra. Ma Utz, que acompañó este viaje junto con la joven profesora Sra. Kaiser, quiere reconciliarse con lo sucedido y para ello organizó una velada para padres.

Así comienza la novela de Tamara Bach “Sankt Somewhere”. La parte principal del cuaderno la ocupa el diario de viaje, que llevan varios alumnos. Habla de un largo viaje en autobús por la montaña, visitas a museos, excursiones bajo la lluvia y presentaciones de estudiantes para las que rara vez hay un momento adecuado en el camino.

Pero sobre todo, el protocolo habla de la creciente alienación entre el educador, que parece cada vez más autoritario, y los estudiantes, en realidad bien intencionados pero constantemente ofendidos. El protocolo en sí se está convirtiendo cada vez más en un documento que los estudiantes ya no guardan para todos, sino sólo para su propia comunidad jurada. Porque cuanto más desesperadamente intenta el maestro hacer valer su autoridad, más crecen juntos los estudiantes.

Tamara Bach escribe todo esto con su confianza habitual, de una manera apasionante, llena de humor y habilidad literaria, como para mostrarnos a nosotros y a sus colegas cómo se puede escribir para jóvenes si se les toma en serio sólo en términos de necesidades estéticas y no en términos de necesidades estéticas. Se trata a los mismos viejos charlatanes de “jóvenes adultos”.

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